Tommy K

Let Your Finger Bleed

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Jürgen Gallitz-Duckar


Tommy K.
Let Your Fingers Bleed, Author's Edition, 2006
Tamás Katona Jr. Guitars, Lead Vocals
Róbert Kepes Bass
István "Fifi" Mezöfi Drums
Gábor Cselik Keyboards
Tamás Petendi Guitar (Double Magic & When It's Shining Blue)
Tamás Katona Sr. Guitar (I Need Someone)
Produziert von: ZIP Association Länge: 48 Min 56 Sek Medium: CD
1. Let Your Fingers Bleed7. Visiting Austin
2. My Blues For You8. I Need Someone
3. Swang Thang9. Come On Lucy! (Albert's Guitar)
4. Stop For A Minute10. Double Magic
5. The Last Sigh11. My Blues For You 4:17
6. When It's Shinin' Blue

Tommy K. Jr. And Full Blast - hmm, bestimmt aus Texas, oder? Nein, Tommy K. heißt tatsächlich Tamás Katona Jr. und ist aus dem Bluesland Ungarn. Die Magyaren haben sicherlich genug Grund, den Blues zu bekommen, wenn man sich ihre wechselhafte Geschichte so anschaut (und ich meine nicht nur das 54er Endspiel ;-) ), ich aber bekomme hier leider gerade beim Hören den Blues der anderen Art.

Swang Thang, Visiting Austin, Double Magic - na - dämmerts schon jemandem? Tommy K. ist Fan des großen SRV. Leider möchte ich sagen.
Denn wie die allermeisten der siebzehnhundertdrölfzigsten Epigonen macht auch er denselben Fehler. Er kopiert Stevies Technik. That's all. Und vergisst Stevies Gefühl (besser gesagt, vergisst, dass er eigenes Gefühl in seinen Bluesrock reinstecken sollte). Vergisst, welch großartige Songs Stevie hatte (okay, ja, ich weiß - Stevie hatte gute Songschreiber).

Was Tamás Katona hier macht ist SRV's Gitarrentechnik, die er wohl bis zum Exzess gelernt hat, herzunehmen und das Ganze mit etwas mehr Saft und Dampf zu spielen, so, wie moderner, eher in den harten Rock tendierender Bluesrock halt heute gespielt wird.
Dieses Album zu produzieren ist bestimmt die Erfüllung eines Kindertraums für den jungen Ungarn (22 Jahre). Für uns, die Hörer, ist es leider, leider einfach nur stinklangweilig. Wirklich tausendmal gehörte Riffs und Licks und klischeebehaftete Bluesrockstücke, alle wie seelenlose SRV Kopien daherdudelnd.

Es ist schade, so etwas über einen jungen Musiker zu schreiben, und das meine ich ehrlich, aber diese CD hier wäre besser einfach nur in Fankreisen geblieben.

Jürgen Gallitz-Duckar, 09.01.2007

 

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