Tony MacAlpine

Chromaticity

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2001

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Tony MacAlpine Homepage



Redakteur(e):

Joachim Domrath


Tony MacAlpine
Chromaticity, Shrapnel Records, 2001
Tony MacAlpine Guitars, Keyboards
Steve Smith Drums
Barry Sparks Bass
Produziert von: Tony MacAlpine & Steve Smith (aufgenommen in Woodland Hills, CA) Länge: 50 Min 29 Sek Medium: CD
1. Christmas Island (5:41)6. Prince Of Light (4:34)
2. Chromaticity (5:33)7. Still Valley (5:03)
3. City Beneath The Sea (6:12)8. Avenger (5:07)
4. Digitalis Destructi (4:37)9. Eye Of The Soul (6:06)
5. Isis (5:20)10. Etude Nr. 8 (2:16)

"Musikkenner", die mehr auf die Saitenkünste eines RICKY KING abfahren, sollten nicht weiterlesen.
Beim Anhören dieser Scheibe könnten sie vielleicht sogar ernsthaften Schaden nehmen.
Hier geht es zur Sache und es wird nicht auf Ralf Siegel Niveau auf den Saiten geschrubbt.

TONY MacALPINE, in der Musikpresse als Progressive Metal Gitarren-Virtuose beschrieben, veröffentlicht mit CHROMATICITY sein x.tes Album.
Und wer seine Musik kennt, weiß, hier wird kein rockiges Trallala dargeboten.

Die Beschreibung Gitarren-Virtuose wird dem Spiel MacAlpines so ziemlich gerecht. CHRISTMAS ISLAND, der Eröffnungssong, beginnt fast wie die Klassik-Veteranen EKSEPTION. Nur, das hier nicht die Keyboards sondern Tony's Gitarren das Sagen haben. Er spielt sein Instrument mit unglaublichem Drive und Tempo.
STEVE SMITH, der Klasse JazzRock Drummer, hat aufgrund seiner enormen handwerklichen Fähigkeiten keinerlei Mühe, den Stakkatos MacAlpines zu folgen.
Bassist BARRY SPARKS (MSB, YNGWIE MALMSTEEN) bringt seinen Bass auch mächtig zum Kochen. Ein knackiger JazzRock Power Song mit leichtem STRAVINSKY Geschmack. Sein klassischer Feuervogel weist jedenfalls gewisse Ähnlichkeiten auf.

Ich glaube auch, dass die legendären NICE oft auf dem Plattenteller von Tony MacAlpine gelegen haben.
CHROMATICITY fetzt in gleichem Tempo weiter. Die vertrackte Schnelligkeit dieses Tracks lebt von der musikalischen Klasse der drei Musiker.
CITY BENEATH THE SEA läßt es dann gemächlicher angehen. Ein feine Komposition, die trotz verhaltenem Tempo doch recht solide powert.
Tony greift hier auch schon einmal zur akustischen Gitarre.

Auch die übrigen Songs, zB. AVENGER oder DIGITALIS DESTRUCTI rocken gewaltig los.
EYE OF THE SOUL startet romantisch verklärt und wird nach einer Minute zum Härtetest für die geliebten Lautsprecher.

Nur das etwas eindimensional vorgetragene STILL VALLEY und die kitschige ETUDE Nr. 8 von Chopin können nicht so recht überzeugen.

Auffällig ist, dass trotz aller Jazz/Rock Dramatik die Melodie nie zu kurz kommt. CHROMATICITY ist ein feines Jazz/Rock Schmankerl mit leichtem Klassik Touch.
Tony MacAlpine spielt das Piano genauso perfekt wie seine Gitarren. Die drei Musiker sind absolute Könner an ihren Instrumenten. Und das hört man mit jedem Takt.

Klang und Produktion sind ausgezeichnet.

Joachim Domrath, (Artikelliste) 28.09.2001

 

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