Toto

Through The Looking Glass

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 06.07.2003
Jahr: 2002

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Toto
Through The Looking Glass, CMC Records/EMI, 2002
Bobby KimballVocals
Steve LukatherGuitars, Dobro, Vocals
David PaichKeyboards, Moog Bass, Piano, Vocals
Mike PorcaroBass
Simon PhillipsDrums, Loops, Tambourine, Keyboards
Gäste
Lenny CastroTimbales, Congas, Percussions
Brandon FieldsTenor Sax, Alto, Sophrano
Walt FowlerTrumpet, Flugel Horn
Ellis HallVocals
James IngramAd Libs
Tippa IrieToasty Deejay'n
MonetAd Libs, Vocals
Steve PorcaroSynth Programming, Sound EFX
Produziert von: Toto Länge: 55 Min 36 Sek Medium: CD
1. Could you be loved7. Burn down the mission
2. Bodhisattva8. Sunshine of your love
3. While my guitar gently weeps9. House of the rising sun
4. I can't get next to you10. Watching the detectives
5. Livimg for the city11. It takes a lot to laugh, it takes a train to cry
6. Maiden voyage/Butterfly

25 Jahre TOTO. 25 Jahre, in denen die Band unzählige großartige Songs und bemerkenswerte Alben aufnahm. Natürlich gab es auch den einen oder anderen Ausfall, da sollten wir auch gar nichts beschönigen, aber es überwiegen doch die positiven Momente.
Ausgerechnet zu ihrem 25-jährigen Jubiläum schaffen es TOTO nun wieder einmal voll daneben zu liegen.

Schon allein die Idee ein Album mit Coverversionen zu veröffentlichen ist an und für sich nicht mehr sonderlich originell, kann aber durchaus noch seinen Reiz haben. Der verfliegt aber ganz schnell, wenn eine Band wie TOTO sich dann Titel herausgreift, die jeder mittelscheußliche Radiosender schon bis zum Erbrechen durch den Äther gejagt hat.
House of the rising sun, Living for the city, Sunshine of your love, While my guitar gently weeps, Could you be loved... bei jeder Kirmes-Cover-Combo landen solche Songs stante pede auf der 'schwarzen Liste', weil man die dem Publikum einfach nicht mehr zumuten mag. TOTO dagegen graut vor gar nichts.

Dass Porcaro, Paich, Lukather, Kimball und Phillips begnadete Musiker sind, ist bekannt. Spätestens seit "Through the looking glass" weiß man jetzt aber auch, dass sie als Coverband nichts zu bieten haben. Irgendwelches Jazz-Rock-Gedudel von Herbie Hancock, funkiges von Stevie Wonder, das komische Gedöns von STEELY DAN, von diesem komischen Gospel-Blues von Bob Dylan ganz zu schweigen, das klingt bei TOTO keinen Deut ansprechender als die schrottigen Originale.

Was TOTO aus dem im Original sehr schönen und auch von Jeff Healey toll gecoverten While my guitar gently weeps gemacht haben ist schlicht und ergreifend eine bodenlose Frechheit.
Lediglich Elton Johns Burn down the mission und CREAMs Sunshine of your love erweisen sich als relativ resistent gegen die TOTOschen Vergewaltigungsversuche.

Aber ehrlich: Irgendwo ist "Through the looking glass" einfach ein schlechter Witz. Schlechte Songs covern, beziehungsweise Songs schlecht covern, das Ganze so spannend wie die Liveübertragung der Meditation eines tibetanischen Mönches, das ist einer Band wie TOTO einfach unwürdig.

Martin Schneider, 06.07.2003

 

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