Tracedawn

Lizard Dusk

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.02.2012
Jahr: 2012
Stil: Melodic Death Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Tracedawn
Lizard Dusk, Drakkar Records, 2012
Tuomas Yli-JaskariGitarre & Gesang
Pekko HeikkläBass
Roni SeppänenGitarre
Vili ItäpeltoKeyboards
Niko KalliojärviGesang
Pertty KurttilaSchlagzeug
Produziert von: Tuomas Yli-Jaskari Länge: 39 Min 32 Sek Medium: CD
01. Arabian Nights06. Machine
02. Breed Insane07. Nothing And Nowhere
03. Sick Fire08. Thanks For Asking, I'm Just Obsessed
04. The Crawl09. Taught My Eyes To Lie
05. You're Fired!

Dass harter aber melodischer Metal mit gebrüllten fast schon Hardcore-Vocals funktioniert, beweisen bereits seit rund 20 Jahren CHILDREN OF BODOM. Sie haben sich mit dieser auf den ersten Blick etwas merkwürdigen aber bei genauer Betrachtung sehr interessanten und durchaus kompatiblen Mischung eine überaus beeindruckende Fan-Gemeinde erspielt und erarbeitet. Einen ähnlichen Weg versuchen nun ihre Landsmänner von TRACEDAWN mit ihrem bereits dritten Album "Lizard Dusk" zu beschreiten.

Auch diese Finnen punkten mit einer Mischung aus Melodic Metal-Musik und Death Metal-Attitüde. Die Songs sind recht eingängig und auch instrumentell können die Skandinavier durchaus beeindruckend agieren. Die Musik orientiert sich im Gegensatz zu den CHILDREN OF BODOM noch stärker an den typischen Melodic Metal Bands wie etwa harten STRATOVARIUS oder technisch etwas kniffligeren SONATA ARCTICA. Das klingt zunächst gepaart mit Death Metal-artigen Growls etwas gewöhnungsbedürftig, entwickelt dann aber aus dem Wechselspiel mit dem Klargesang von Tuomas Yli-Jaskari durchaus seinen Reiz.

Da hilft es natürlich, wenn man solche Brecher wie etwa das Opener-Doppel Arabian Nights und Breed Insane auf der Haben-Seite hat, dann steht man schon mal gut da. Heftiges Riffing, interessante Sound-Nuancen und dann noch eingängige Refrains. Aber das ist vor allem der Musik und der klaren Stimme von Tuomas Yli-Jaskari zu verdanken, denn das Gegrowle von Niko Kalliojärvi wird auf die Dauer eher etwas eintönig und vorhersehbar. Aber so freut man sich dann immer auf die klare Stimme von Tuomas Yli-Jaskari.

Hin und wieder wird auch übertrieben, wie etwa beim mit Streichersounds symphonisch-aufgebretzelten You’re Fired!, das einfach überladen wirkt. Aber meistens wissen die Finnen die richtige Mixtur zu finden und die Kompositionen immer interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Hinzu kommt ein absolut standesgemäßer Sound, für den ebenfalls Yli-Jaskari verantwortlich war. Wer modernen Metal mag und keine Abscheu gegenüber Death Metal-Vocals hat, der kann bei TRACEDAWN mal ein geneigtes Ohr riskieren.

Marc Langels, 13.02.2012

 

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