Traktor

Sequence The Sequence

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2008

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Traktor Homepage



Redakteur(e):

Jürgen Ruland


Sequence The Sequence, I Made This/BAM, 2008
David DeravianVocals, Guitar
Georgios KalafatidisGuitar
Fredrik H JepsenVocals, Bass
Rickard LindblomDrums
Produziert von: Carl Vikman Länge: 41 Min 14 Sek Medium: CD
01. Lesson For Crimes (2:28)07. Drawn Knives And Bent Knees (3:12)
02. The Giving (2:22)08. Unknown Ceilings (5:02)
03. Random Close Ups (5:55)09. The Return of Mr Points His Finger (3:01)
04. The Fix (3:04)10. Leviathan (4:03)
05. Vultures (2:13)11. The Navigator (2:19)
06. Ouvertyr (7:33)

Unter einem Traktor versteht man für gewöhnlich ein in der Landwirtschaft verwendetes Gerät oder eine Zugmaschine beim fahrenden Volk. Mit der eher gemächlichen Geschwindigkeit eines Hanomag haben die schwedischen TRAKTORen allerdings nichts gemein.
Seit drei Jahren outputmäßig in Erscheinung tretend, hat das skandinavische Quartett nach einem Album ("Lights"; 2005) und der EP "Vultures" (2006) jetzt mit "Sequence The Sequence" den Longplayer numero zwo am Start.

Innerhalb ihrer Szene gelten TRAKTOR als einer der heißesten Acts Europas. Touren mit den Genre-Kollegen THE OCEAN oder THE LOCUST haben die Band einem breiteren Publikum als energisches, kraftvolles und vor allem lautes Kraftpaket empfohlen.
Noisecore, Indierock, Screamo, Post-Hardcore, Postcore-Granate - die Anzahl an möglichen Schubladen deutet schon auf die Vielfältigkeit ihrer Musik hin.
Musikalisch top, dürften eher gemäßigte Rockmusikhörer ihre Probleme mit den Vocals bekommen. Anhänger der von TRAKTOR praktizierten Musik werden wahrscheinlich ihre helle Freude daran haben, doch wer einen Funken Melodik als nötiges Accessoire braucht, dürfte mit dem vergleichsweise "gesungenem" Drawn Knives And Bent Knees noch am besten bedient sein.

Die gelungenen Tempowechsel, Eingängigkeit und gleichzeitige Sperrigkeit innerhalb ihrer Songs machen TRAKTOR trotzdem auch für Hörer interessant, welche die Bereitschaft dazu mitbringen, über den berühmten Tellerrand hinauszuschauen. Unknown Ceilings enthält so viele kleine Details und auch der Groover The Fix oder das überlange Ouvertyr mit seinen häufigen musikalischen Überraschungen (u.a. effektvoll eingesetzte Synthies) bieten genügend Anspieltipps.

Fazit: Versuch macht klug !!!!

Jürgen Ruland, 17.05.08

 

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