Twisted Sister

Club Daze Volume I The Studio Sessions

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.01.2011
Jahr: 2011
Stil: Glam Metal

Links:

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Redakteur(e):

Marc Langels


Twisted Sister
Club Daze Volume I The Studio Sessions, Armoury Records, 2011
Dee SniderGesang
Jay Jay FrenchGitarre & Gesang
Eddie OjedaGitarre & Gesang
Mark MendozaBass & Gesang (Songs 9 - 13)
A.J.PeroSchlagzeug (Song 13)
Kenneth Harrison NeillBass (Songs 1 - 8)
Tony PetriSchlagzeug (Songs 1 - 12)
Produziert von: Jay Jay French & Mark Mendoza Länge: 55 Min 18 Sek Medium: CD
01. Come Back08. Follow Me
02. Pay The Price09. Lady's Boy
03. Rock 'n' Roll Saviors10. I'll Never Grow Up, Now!
04. High Steppin'11. Leader Of the Pack
05. Big Gun12. Under The Blade
06. TV Wife13. Shoot 'Em Down
07. Can't Stand Still

Die „verrückten Schwestern“ waren die Vorreiter und der Inbegriff dessen, was die Welt als Hair-Metal kennt. Die Frisuren, das Make-Up, das Auftreten erschien fast genauso wichtig wie der musikalische Inhalt. Mit ihrem Image - irgendwo zwischen Drag-Queens und ledergewandte Rocker - und ihren ultra-eingängigen Party-Rock-Songs gehörten TWISTED SISTER zu den schillerndsten Bands Anfang der 1980er Jahre und konnten Millionen von Platten verkaufen.

Wie mühsam der Weg zum Erfolg sein kann, verdeutlicht zumindest ein wenig das Album “Club Daze Volume I The Studio Sessions“, das die Band bei Demo-Aufnahmen Ende der 1970er Jahre und damit noch Jahre vor dem großen Durchbruch zeigt. Der Sound der Aufnahmen ist entsprechend der Möglichkeiten eher reduziert. Die Gitarren klingen sehr trocken. Generell wurde bei den Sound-Möglichkeiten sehr gespart, so dass man die Songs in ihrem Grundgerüst präsentiert bekommt. Keine Spielereien, keine Effekte, nur einfache Rock-Musik, ungeschminkt sozusagen. In dieser Form kann man auch besonders gut die musikalischen Einflüsse der Band lokalisieren. So erinnern stellenweise ganze Songs nach den Vorbildern wie Alice Cooper, THIN LIZZY, KISS oder auch AEROSMITH.

Bei einigen Songs kann man dann auch klar erkennen, warum sie es später nie auf ein TWISTED SISTER-Album geschafft haben, andere brauchten wohl nur noch ein paar kleine Justierungen wie zum Beispiel der spätere Klassiker Under The Blade sowie die Vorbeugung vor den eigenen Idolen der Jugend namens Leader Of The Pack. Auch I’ll Never Grow Up, Now zeigt schon zu diesem frühen Zeitpunkt, wo die musikalische Reise später hingehen sollte. Dieses Stück schaffte es denn auch logischerweise auf das Debüt “Under The Blade“ und auch heute noch zumeist in die Setlist.

“Club Daze Volume I The Studio Sessions“ richtet sich denn auch ganz eindeutig an die echten Fans der “Schwestern”, die jedes Lied ihrer Band im Plattenschrank haben wollen – und für diese Kundenschicht ist das Werk auch wirklich unverzichtbar. Ebenso auch für alle Anhänger der Rockmusik dieser Jahre, da TWISTED SISTER hier exemplarischen und gelungenen harten Rock dieser Zeit spielen. Also, wer die CD aus dem Jahr 1999 noch nicht zu Hause hat, der sollte nun aber dringend bei diesem Re-Release zuschlagen. Passend dazu gibt es natürlich auch eine Nummer 2 – mit Ausschnitten aus frühen Konzerten.

Marc Langels, 27.01.2011

 

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