Universal Temple Of Divine Power

Hand Of God

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.11.2008
Jahr: 2008

Links:

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Redakteur(e):

Marc Langels


Hand Of God, Just For Kicks Music, 2008
Elliott MosesGesang & Gitarre
Chuck BurnsGitarre
Art McCauleyBass
Chris AndrewsSchlagzeug
Produziert von: Universal Temple Of Divine Power Länge: 39 Min 51 Sek Medium: CD
01. Move It On Over06. Bite The Apple
02. Ride With The Devil07. Big Britches
03. Shake Them Blues08. Get On Home
04. The Man09. Hand Of God
05. Cold Like The Winter

Ich habe die Zukunft des Garagen-Rock gehört und sie hat einen Namen: UNIVERSAL TEMPLE OF DIVINE POWER.

Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, aber was die Herren Elliott Moses (Gesang und Gitarre), Chuck Burns (Gitarre), Art McCauley (Bass) und Chris Andrews (Schlagzeug) auf "Hand Of God" fabrizieren, haut einen alten Rocker wie mich fast aus den Schuhen. Das ist dreckiger, fieser, gradliniger, eingängiger, im Südstaaten-Blues getränkter, swingin' Boogie-Rock'n'Roll.

Die Band spielt die Musik auf der einen Seite mit einer lässigen Coolness, aber auch mit einer durchdringenden Leidenschaft, die den Hörer einfach mitreißt und nicht mehr loslässt. Die Energie, die beim Musizieren entsteht, wurde von Engineer Andy Patalin auf "Hand Of God" sehr roh und direkt eingefangen. Das Ganze hat ein deutliches Live-Feeling. So als hätte die Band ihre Instrumente in einem großen Raum aufgebaut und einfach das Aufnahme-Band mitlaufen lassen.

Der Sound der Band wird natürlich von den beiden Gitarren dominiert, die sich sowohl im Wechselspiel und auch bei den Twin-Leads absolut blind verstehen. Dabei wird ihnen auf "Hand Of God" mehr als nur einmal auch der nötige Platz eingeräumt, um sich solo-technisch auszutoben. Der Bass knurrt aggressiv im Hintergrund, ist aber immer präsent im Band-Sound und der Drummer beschwört mehr als nur einmal mit seinem Spiel Erinnerungen an den seligen John Bonham herauf.

Anspieltipps sind das groovig-hymnische, erdig-rockende Cold Like The Winter (klingt nach der 70er-Version von AEROSMITH) und auch der Titeltrack, der alle Qualitäten des Albums in einem Boogie-Blues-Rock vom Feinsten vereint. Das großartige Instrumental Bite The Apple erinnert an LED ZEPPELIN in ihrer Frühphase, wobei Drummer Chris Andres etwas mehr swingt, deswegen aber nicht weniger höllischen Bumms hat als John Bonham. Dabei klingt der Gitarren-Solo-Sound stellenweise nach dem frühen SANTANA.

Die Band besteht zwar erst seit drei Jahren, sie klingen aber als würden sie bereits seit den 70ern zusammen musizieren. UNIVERSAL TEMPLE OF DIVINE POWER sind all denen zu empfehlen, die Bands wie die BLACK CROWES oder aber auch MOUNTAIN, HUMBLE PIE oder aber GRAND FUNK RAILROAD mögen. Aber auch all jene, denen CORROSION OF CONFORMITY und MONSTER MAGNET zu hart sind oder aber die neue AC/DC-CD zu angepasst erscheint, könnten bei UNIVERSAL TEMPLE OF DIVINE POWER ihre helle Freude haben.

Marc Langels, 20.11.2008

 

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