US Rails

Heartbreak Superstar

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.05.2013
Jahr: 2013
Stil: Roots, Pop

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Redakteur(e):

Michael Masuch


US Rails
Heartbreak Superstar, Blue Rose, 2013
Ben ArnoldVocals, Acoustic & Electric Piano, Hammond Organ, Acoustic Guitar
Scott BricklinVocals, Bass, Acoustic Guitar
Tom GillamVocals, Electric Guitar, Slide Guitar, Banjo
Matt MuirDrums, Percussion, Conga, Backing Vocals
Joseph ParsonVocals, Acoustic Guitar, Hammond Organ,
Produziert von: US Rails Länge: 51 Min 47 Sek Medium: CD
01. Heartbreak Superstar08. Love Reaction
02. Fearless09. Eagle & Crow
03. Heaven Right Now10. Most Of It
04. Devil In My Hands11. Drag Me Down
05. Follow The Lights12. Time
06. Old Faithfull13. Heart Strings True
07. For Now

Man kann es immer wieder nur gebetsmühlenartig wiederholen, wie fünf eigentlich sowieso schon solistisch erfolgreiche Musiker ein Paradebeispiel für das "Die Mannschaft ist der Star!"-Motto auf ihrem 3. gemeinsamen Studioalbum leben und phänomenal praktizieren.
Da schütteln alle Musiker gleichermaßen, demokratisch verteilt, etliche Songperlen aus dem Ärmel, die manch andere Band nicht in ihrer gesamten Karriere hinbekommen.

So eröffnet Keyboarder Ben Arnold mit heiser raspeliger Stimme mit Heartbreak Superstar einen veritablen Stageopener für die Tournee, und schiebt Chef- Melancholiker Joseph Parsons mit Fearless einen Up-Tempo Seelentröster par excellence hinterher, dessen Hookline und Chorus einfach nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen ist.

US RAILS beherrschen die Rezeptur, geniale Songs scheinbar mühelos aus dem Hut zu zaubern. Sie servieren mit Tom Gillams beherzt zupackender Slidegitarre bei Heaven Right Now eine griffige Honky Tonk Nummer samt mitreissendem Call and Response Character und lassen den Hörer mit einem entspannt verhalltem E-Piano, pluggerndem Banjo und reichlich Südstaatenflair in die Hände des Teufels fallen ( Devil in my Hands).
Hier darf jeder mal, um mal den fussballerischen Jargon zu strapazieren, eine Sololauf über das halbe Spielfeld unternehmen, um sich dann wieder klaglos in das musikalische Taktikkonzept der Band zu fügen. Und das macht das Geheimnis der Band aus, steuert doch selbst der eigentlich am Schlagzeug für den nötigen Punch sorgende Matt Muir gemeinsam mit Ben Arnold als Sänger mittels Follow the Lights einen grandiosen Heavy Rotation Edelstein bei, und Scott Bricklin sorgt mit Love Reaction für einem fulminanten Bühnenrocker mit Band-Chorus.

Da schwelgt und menschelt es bei For Now auf's Schönste, animiert durch mehrstimmigen Gesang, die Einwegfeuerzeugproduzenten nachhaltig zu unterstützen und schaukelt sich zu einer phänomenalen semiakustischen Rockballade hoch, während Tom Gillams mit gepflegt aufpielender, gniedeliger Slide und E- Gitarre gewichtetes Love Reaction für ausgelassene Stimmung sorgt und Eagle & Cro pflegeleicht angerockt, für die Überlandfahrt auf staubiger Nebenstraße prädestiniert scheint.

Mal rockig, mal melancholisch und durch Tom Gillams astreine Gitarrenarbeit befeuert, die den Songs den nötigen knarzig-rockigen Anstrich geben, streuen US RAILS einmal mehr ihre auf beneidenswert hohem Niveau gestrickten Songs über den Americana und Roots-Rock Zuhörer aus und schrauben die musikalische Messlatte ein weiteres Stück nach oben.

Es wird höchste Zeit, dass dieser Band der ihnen gebührende Zuspruch endlich zuteil wird. Klasse Teil!

Michael Masuch, 13.05.2013

 

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