US Rails

US Rails

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.07.2010
Jahr: 2010
Stil: Roots-Rock, Singer-Songwriter-Pop

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Redakteur(e):

Michael Masuch


US Rails
US Rails, Blue Rose, 2010
Joseph ParsonsVocals,Guitar
Tom GillamVocals,Guitars
Matt MuirDrums,Percussion
Scott BricklinBass,Backgroundvocals
Ben ArnoldB3 Organ,Piano,E-Piano,Vocals
Produziert von: Scott Bricklin Länge: 62 Min 10 Sek Medium: CD
01 Lucky Stars08.Good Times
02.Rainwater09.Burning Fire
03.Simple Plan10.Man Down
04.Gonna Shine11.Brown Me In The Sun
05.Spell12.Rockin Chair
06.Shine Your Light13.Chapter II
07.New Gold Rush14.Suite:Judy Blue Eyes

Kaum eine Band bringt ein Album und die damit verbundene Spielfreude so trefflich auf den Punkt wie die US Rails in ihrem Opener-Song Lucky Star.
“Does anybody know how lucky we are, Just banging on drums, strumming on guitars, just trying to have fun in some dark & dusty bar” .
Tom Gillam, in unseren Breitengraden musikalisch genauso geschätzt wie Joseph Parsons, die beide auch schon eine erkleckliche Anzahl ansprechender Americana/Rootsrock Scheiben vorweisen können, bilden bei US RAILS das musikalische Rückgrat der Band. Bereits 2009 bei einigen Auftritten vor erlesenem Fanrahmen aufgetreten, festigte sich bei beiden der Gedanke, mit einigen anspruchsvollen Mitstreitern eine neue Band ins Leben zu rufen.

Gleich mit Lucky Star und Rainwater wird die musikalische Messlatte angenehm nach oben gelegt, und US RAILS beweisen, dass man mit relaxten, genial durchdachten Songs, mit Akustikgitarre, etwas Percussion und Bottleneck, sprich ohne musikalische Kraftmeierei viel erreichen kann.
Tom Gillam und Joseph Parsons wechseln sich immer wieder im Gesang ab, unterstützt von Ben Arnold (der sich bei Rainwater und Man Down mit zart rostiger Stimme hervor tut, Scott Bricklin unterstützt zudem im Background Chor, was dem Ganzen ein wenig den angenehmen Stallgeruch der FLATLANDERS (Spell) oder durchaus auch der RESENTMENTS (Shine your Light, New Gold Rush) gibt. Und dafür muss sich wahrlich niemand schämen!

Die Spielfreude platzt bei vielen Songs der Jungs geradezu aus den Löchern, da zwirbeln die Gitarren angenehm vor sich hin, jubiliert die Hammond Orgel dezent im Hintergrund, groovt alles sommerlich angenehm wie bei Brown me in the Sun, da stehen sie mit schluchzender Mundharmonika und knarziger E-Gitarre bei Rockin`Chair tief im Staub und alles stellt sich ohne unangenehme musikalische Egotrips in den Dienst der Mannschaft, was die Platte äußerst angenehm abrundet.
Shine your light, sowie Good Times erzeugen durchaus das neidische Scharren der Eagles an der Studiotür, überhaupt nähern sich US RAILS manchmal in beängstigender Weise den Übervätern von CROSBY STILLS NASH & YOUNG, denen sie standesgemäß mit der Suite: Judy Blue Eyes als genialem Rausschmeißer der Platte ein beeindruckendes Denkmal setzen.

Michael Masuch, 06.07.2010

 

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