Vanessa Peters

The Burn The Truth The Lies

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.10.2012
Jahr: 2012
Stil: Folk-Pop, Americana

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Vanessa Peters Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Vanessa Peters
The Burn The Truth The Lies, Eigenvertrieb, 2012
Vanessa PetersGuitars, Vocals
Joe ReyesGuitars
John DufilhoDrums, Percussion
Jason GarnerBass
Rip RowanDrums, Percussion, Piano, Keys
Buffi JacobsCello (Tracks 6 & 10)
Produziert von: Rip Rowan Länge: 47 Min 51 Sek Medium: CD
01. A Good Judge07. The Sting
02. Bright Head08. Copilot
03. The State I`m Living In09. String Too Short To Use
04. No Decision10. Good And Ready
05. Grateful11. This Could Well
06. Favourite Day

Eines muss man der guten Vanessa Peters durchaus lassen, auch ihr mittlerweile sechstes Album finanzierte sie über das mittlerweile doch bei vielen Künstlern unverzichtbar gewordene "Kickstarter"-Forum, bei denen sich interessierte Fans und Musikliebhaber mit kleinen oder grösseren Spenden an den Produktionskosten der Künstler beteiligen .
Und nach erstem flüchtigen Durchhören lässt sich attestieren, die Investitionen haben sich durchaus gelohnt.

Die aus Texas stammende, mit angenehm satter Stimme ausgestattete Sängerin, bewegt sich in der musikalischen Nachbarschaft von Amy McDonald, wenn sie Bright Red anstimmt, wuselt sehr gerne in einer unaufgeregten Up- und Midtempo Verwandschaft zu solchen Kolleginnen wie Aimee Mann und Kathleen Edwards umher, wenn sie routiniert und für das Formatradio prädestiniert mal flott angerockt und mit charmanter Hookline verziert Grateful singt sowie A Good Judge zum Besten gibt und The State I'm Living In (mit sich selbst im Chorus ) anstimmt.

Wenn das Schlagzeug scheinbar träge für No Decision den Rhythmus vorgibt, die Gitarre zart verhallt bedient wird und Vanessa melancholisch dazu singt, entwickelt sich mit dezenter Harmonika eine wunderbare Songwriter-Gemme, die lang nachzuwirken vermag.
Vanessa Peters geht verschwenderisch mit wunderbar eingängigen Melodien um, verknüpft Americana mit Folk-Pop ganz minimalistisch bei The Sting, lässt bei Copilot ihre Stimme zwischen der zart getupften Orgel im Raum schweben und webt mit dezenter stimmlicher Affinität zu Sheryl Crow eine schöne Ballade daraus.

Vanessa vermag ein ums andere Mal zu begeistern, wenn sie mal ihrer Band die lange Leine lässt und die sich musikalisch packend zu bedanken wissen und String Too Short To Use fast schon zu einer Steilvorlage für ein Aimee Mann Album machen. Kurzum, das Mädel hat Charme, Klasse, weiß bei Good And Ready kurzweilig auch mit gepflegter Lapsteel zu bezirzen oder This Could Go Well trotz herzensschwerem Cello elegant und leicht klingen zu lassen, um schließlich hoch erhobenen Hauptes über die Ziellinie zu marschieren.

Michael Masuch, 17.10.2012

 

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