Various Artists

Bruce Springsteen

Blinded By The Light – Original Motion Picture Soundtrack

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.08.2019
Jahr: 2019
Stil: Soundtrack
Spiellänge: 75:31
Produzent: Gurinder Chadha, John Jackson and Tracy Nurse

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Plattenfirma: Sony Music


Redakteur(e):

Epi Schmidt


s. weitere Künstler zum Review:

Little Steven

Titel
01. A.R. Rahman – Ode To Javed / Javed‘s Poem
02. Pet Shop Boys – It‘s A Sin
03. a-ha – The Sun Always Shine On TV
04. „The Boss Of Us All“
05. Bruce Springsteen - Dancing In The Dark
06. „You Should Be Listening To Our Music“
07. „I Never Knew Music Could Be Like This“
08. Bruce Springsteen – The River (LIVE 1979)
09. „Number One Paki Film“
10. Bruce Springsteen – Badlands
11. Bruce Springsteen – Cover Me
12. Bruce Springsteen – Thunder Road (LIVE 1975)
 
13. Amer Chadha-Patel – Get Out Of My Way Fascist (Pigs)
14. „Do It For Me“
15. Bruce Springsteen – Prove It All Night
16. Bruce Springsteen – Hungry Heart
17. „You, Me… And Bruce“
18. Bruce Springsteen – Because The Night
19. Heera – Maar Chadapa
20. Bruce Springsteen – The Promised Land (LIVE acoustic 2014)
21. Bruce Springsteen – Blinded By The Light
22. Bruce Springsteen – Born To Run
23. Bruce Springsteen – I‘ll Stand By You (prev. unreleased)
24. A.R. Rahman – For You My Love

In Kürze läuft ein neuer Film in den deutschen Kinos an: “Blinded By The Light“. Unschwer erkennt man schon am Filmtitel die Verbindung zu Bruce Springsteen. Erst vor wenigen Monaten gab es mit “Asbury Park: Riot, Redemption, Rock‘n‘Roll“ einen Film mit und um Bruce Springsteen, bzw. den Ort an dem er und Stevie Van Zandt (Little Steven) aufwuchsen. Warner Bros. haben auch eine Filmversion von Springsteens aktuellem Album “Western Stars“ angekündigt, aber hier geht es um einen richtigen Spielfilm. Dieser basiert auf einer wahren Geschichte, die dem Buch “Greetings from Bury Park: Race, Religion and Rock‘n‘Roll“ entnommen ist.

Grob gesagt, geht es um den Teenager Javed, der im englischen Luton aufwächst. Die Story spielt im Jahr 1987. Keine einfache Zeit, schon gar nicht für den Jungen pakistanischer Abstammung. Durch und mit der Musik Bruce Springsteens gelingt es ihm, seinem Leben eine neue Ausrichtung zu geben. Dabei ist es gar nicht so, dass Javed Musiker wäre oder werden will, sondern Schriftsteller.

Seine Sorgen, Ängste, Hoffnungen, findet er, wie wohl schon Millionen anderer Teenager, in den Texten von Springsteen wieder und damit Antrieb und Zuversicht für sich selbst.

Der Soundtrack bringt die Originalversionen einiger der bekanntesten Springsteen-Titel, wie Dancing In The Dark, Hungry Heart, Born To Run oder Cover Me, aber auch selten bis gar nicht gehörte Versionen.

Darunter die Aufnahme von The River beim “No Nukes“-Konzert 1979. Ein Jahr bevor das zugehörige Album erschien, erlebte der Song hier seine Live-Premiere. Vielleicht noch etwas verhalten gespielt, ist vor allem Roy Bittans wundervolles Pianospiel ein Genuss. Außerdem gibt es eine Live-Version von Thunder Road, aus dem Roxy Theater in Hollywood, vom 18. Oktober 1975, fast komplett nur mit Gesang und ebenfalls Bittans tollem Piano. Große Songs wirken in vielerlei Kontext.

Neueren Datums ist der Mitschnitt von The Promised Land, vom 11. November 2014 in Washington. Springsteen pur, mit Mundharmonika und Akustikgitarre. Eine Blaupause für die Version, die er ein paar Jahre darauf am Broadway präsentieren sollte.

Für “Boss-Fans“ natürlich interessant ist der unveröffentlichte Studio-Song I‘ll Stand By You. Der gehört in die Springsteen-Kategorie Ballade mit Streichern unterlegt und entsprechend ruhig gehalten. Im Film sicher eine perfekte Untermalung der entsprechenden Szene.

Außer dem Boss-Material sind einige gesprochene Dialoge zwischen die Songs gelegt und die damalige Zeit wird einem anhand der Hits It‘s A Sin (Pet Shop Boys) und The Sun Always Shine On TV (a-ha) in Erinnerung gerufen.

Zusätzlich sind noch ein paar, teils pakistanisch/indisch-angehauchte Nummern aus dem Film zu hören, wovon das punkig-wavige Get Out Of My Way Fascist (Pigs) mit seiner Energie aufhorchen lässt und das zarte For You My Love das Zeug zu einem Ohrwurm hat, der vielleicht bald im Radio zu hören sein wird.

Es gibt bereits Stimmen, die “Blinded By The Light“ zu “einem der besten Filme des Jahres“ küren und, ich sage mal, nachdem es eine britische und keine amerikanische Produktion ist, werde ich ihm sicher die Chance geben, es auch bei mir zu werden.

 

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