Venom

From The Very Depths

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.01.2015
Jahr: 2015
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Venom
From The Very Depths, Spinefarm Records, 2015
CronosGesang & Bass
RageGitarre
DanteSchlagzeug
Produziert von: Venom Länge: 51 Min 45 Sek Medium: CD
01. Eruptus08. Crucified
02. From The Very Depths09. Evil Law
03. The Death Of Rock N Roll10. Grinding Teeth
04. Smoke11. Ouverture
05. Temptation12. Mephistopheles
06. Long Haired Punks13. Wings Of Valkyrie
07. Stigmata Satanas14. Rise

Das Jahr 2015 beginnt direkt mit einem metallischen Knall: die britischen Ur-Väter des extremen Metal, VENOM, sind zurück. Von der Urbesetzung, die Anfang der 1980er mit "Black Metal" und "At War With Satan" zwei Meilensteine der Black oder Death Metal-Historie einspielte, ist nur noch Bassist und Sänger Cronos übrig geblieben, aber mit den beiden Neuen, Rage (Gitarre) und Dante (Schlagzeug), hat er eine junge und schlagkräftige Alternative zu den Ex-Mitgliedern Mantas und Abaddon gefunden. Zwei Jahre nach dem jüngsten Output, “Fallen Angels“, kommen VENOM nun “From the Very Depths“.

Die neu- oder wiederentdeckte Leidenschaft hört man den zwölf Kompositionen (Eruptus und Ouverture sind jeweils lediglich Intros) deutlich an. Voller Leidenschaft und Hingabe rockt das Trio durch Songs, die teilweise auch problemlos zu MOTÖRHEAD (From The Very Depths, Long Haired Punks) oder GODSMACK (Smoke, Temptation, Crucified) gepasst hätten. Und natürlich verweisen einige der Stücke auf die ureigene Vergangenheit der Band (Stigmata Satanas, Evil Law). Soundtechnisch fühle ich mich dann und wann aber auch an die SLAYER-Werke “South Of Heaven“ oder “Seasons In The Abyss“ erinnert – was perfekt zu der Stimmung der Songs und dem Klang der Band passt.

Dabei fällt auch auf, dass die Songs weitaus weniger „rumpelig“ daherkommen als noch in der Vergangenheit – ein zweites “Black Metal“ sollte also kein Fan erwarten. Man merkt dem Trio durchaus an, dass sie an der Kunst des Komponierens gefeilt haben, bevor es ins Studio ging. Auch die gesanglichen Qualitäten von Cronos sind unüberhörbar besser geworden, auch wenn er niemals ein zweiter Ronnie James Dio werden wird, so passt seine Art zu singen natürlich perfekt zu dieser Art von Heavy Metal.

VENOM im Jahr 2015 sind vielleicht nicht mehr kultig, dafür sind sie aber einfach gut. Die band hat neben den Riffs und Grooves nun auch die Refrains, um vielleicht in breiteren Kreisen der Heavy Metal-Szene Gehör und Akzeptanz zu finden. Denn bisher konnten Anhänger von MOTÖRHEAD ja vielleicht nicht immer unbedingt etwas mit Cronos & Co. anfangen – das dürfte sich spätestens mit “From The Very Depths“ geändert haben.

Marc Langels, 02.01.2015

 

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