vonFrickle

Arrhythmia

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.03.2007
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Kay Markschies


vonFrickle
Arrhythmia, o.i.e. Records, 2007
Lee FehrGuitar, Guitar Synth, Keyboards
John GanserDrums, Electronic Percussion, Synths, Moog and other Keyboards
Dan MeyerBass, Bass Synth, Keyboards, Cello, Tuba
Ken ThorntonLead Guitar, Guitar Synth, Keyboard solo on Broth, Additional Drums on Hallucinato
Produziert von: vonFrickle Länge: 52 Min 01 Sek Medium: CD
01. Pyramidium06. Antiparticle Assassin
02. Scatterbrain07. Triptyque d'√Čtrange
03. Freak Parade08. March of the Centipede Army
04. Relax09. Wreck of the Hallucinato
05. Broth of Oblivion

So, 20:00 Uhr, die Kinder sind im Bett ! Jetzt schön die Füße hochlegen und die ein oder andere zugeschickte Rock-CD genießen. Also ohne groß hinzugucken die oberste vom Stapel genommen und rein damit in den Player.

Ich will mir gerade gemütlich den Kamin anmachen, da dröhnen mir die ersten Takte von VONFRICKLES neuer Scheibe Arrhythmia entgegen.

Mit der Gemütlichkeit war schnell Schluss, denn was die Band auf den Silberling gebrannt hat, ist derart experimentell, wie ich es seit dem letzten MR.BUNGLE-Longplayer nicht mehr erlebt habe.
Auf ein bis zwei Stücken kommt auch ein Hauch von PRIMUS durch. Spätestens beim Durchhören des dritten Tracks Freak Parade wurde mir dann klar, dass auf dieser CD nicht mehr mit Gesang zu rechnen ist.
Es gilt deshalb auch hier die Aussage, die ich vor ein paar Wochen bei Jim Gilmours " Great Escape" abgegeben habe: Hörer ohne Faible für Instrumentals werden nicht sehr glücklich mit Arrhythmia werden.

In der letzten Zeit habe ich ja einige "extreme" Prog-Veröffentlichungen verrissen. VONFRICKLE aber schaffen es trotz der stetigen Stilwechsel innerhalb der Stücke immer interessant zu klingen.
Insgesamt bleibt das Ohr über die gesamte Spielzeit am Lautsprecher kleben, selten gelinkt es mal, dass man sich aus den musikalischen Ergüssen ausklinken kann. VONFRICKLES Musik ist also definitiv nichts für den Fahrstuhl oder den Supermarkt. Auch als Betthupferl ist die CD eher ungeeignet.
Wenn man wirklich etwas kritisieren will, dann ist es der teilweise unterirdische Drumsound. Für den Mix sollte sich das Quartett nächstes Mal jemand anderen suchen.

So, Review ist geschrieben, CD ist auch durch. Jetzt kann ich doch noch den Kamin anmachen und ein bisschen ausspannen ;-)

Kay Markschies, 22.03.2007

 

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