Wackor

Uncommon Ground

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.04.2009
Jahr: 2009
Stil: Modern Melodic Metal

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Wackor Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Wackor
Uncommon Ground, Edge Records/Hammer, 2009
Péter "Miki" Nagy-MiklósGuitars, Lead Vocals, Keyboards
Gábor "Küki" KükediBass
Csaba "Szléjercsabi" SchleierDrums, Vocals
Produziert von: Wackor Länge: 36 Min 29 Sek Medium: CD
01. Beyond07. Rancor
02. Bloodcat08. Just This
03. Somebody09. Z.I.L.
04. Moonsoon10. Shark'n'Roll (End Of Loudness War)
05. Munnymaker11. Hidden Track
06. Sowl

Dies ist eine absolute Welturaufführung. Zum allerersten Mal überhaupt habe ich es mit einer metallhaltigen Veröffentlichung aus Ungarn zu tun. Das verdanke ich der immerhin schon seit 1996 existierenden dreiköpfigen Formation WACKOR.

Die Mitteleuropäer stehen für melodischen Metal modernen bzw. zeitgemäßen Zuschnitts. Sie absolvierten bereits überall in ihrem Heimatland, sowie jenseits der Landesgrenzen, Auftritte und teilten sich dabei sogar schon einmal eine Bühne mit der legendären aus der Bay Area stammenden Thrash Metal-Band TESTAMENT. Ihren ersten studiotechnischen Gehversuch unternahmen WACKOR 2004 mit dem Longplayer ’Methanolid’. Seit dem sind ein paar Jährchen ins Land gegangen. Doch nun greifen die Jungs wieder an und hauen uns das Ergebnis ihrer letzten Aufnahmesessions um die Ohren. ’Uncommon Ground’ heißt die Liedersammlung.

Die Magyaren sind offensichtlich Fans von BLACK SABBATH, JUDAS PRIEST, speziell in ihrer ’Painkiller’-Phase (beiden erweisen sie im Opener Beyond ihre Referenz), Fight (Bloodcat), MEGADETH (Munnymaker), sowie METALLICA (sind am häufigsten anzutreffen) und schaffen es überzeugend, wie ihre Vorbilder zu klingen. Die Tracks sind in mittelschnellem, schnellem und thrashigem Tempo gehalten. Die Melodien sind stark ausgeprägt und gehen ins Ohr. Im Grunde genommen muten die Musiker den Zuhörern keine wirklich schwere Kost zu. Die vereinzelt auftauchenden progressiven Elemente bestätigen diese Regel letztlich nur. Mit Rancor haben die Ungarn sogar eine auf elektronischen Effekten basierende metallische Nummer im Angebot und bekunden damit ihre Bereitschaft, auch einmal über den Tellerrand ihrer eigenen Musikrichtung zu schauen. Außerdem sorgen sie so für willkommene Abwechslung.

WACKOR beziehen sich zwar nicht gerade zurückhaltend auf ihre Einflüsse, kriegen die Kurve zu einer gewissen Eigenständigkeit aber dennoch recht souverän. Derart gespielt und in Szene gesetzt klingt moderner und melodischer Metal ganz gewiss nicht am schlechtesten. Letztendlich lassen sie auf ihrem zweiten Album nichts anbrennen. Kompositorisch und musikalisch ist alles in Ordnung. Auch die Produktion kann überzeugen.

Mir gefallen alle 10 Stücke auf ’Uncommon Ground’. Meiner Meinung nach ist kein einziger Ausfall darunter zu beklagen. Wer harte und dennoch melodische Musik mag, ist mit diesem Longplayer sehr gut bedient.

Michael Koenig, 08.04.2009

 

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