Walter Subject

We Are The Subjects

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.06.2013
Jahr: 2013
Stil: Alternative Rock

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Walter Subject Homepage



Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Walter Subject
We Are The Subjects, 7hard, 2013
Marc RuffVocals
DodiGuitar
RandyGuitar
StoffelBass
Brad ChainsawDrums
Produziert von: Siggi Bemm jr. Länge: 39 Min 14 Sek Medium: CD
01. Righty Right07. Them Wolves
02. The Road To Hell Is Paved With Good Intentions08. Desert Boops
03. Take A Ride09. Kissing Jennifer While She's Chewing Gum
04. Cosmos10. Just Do It Now
05. Cold Breeze11. Sunpistol Joe
06. Big Cheese12. There Was A Man

Der merkwürdige Bandname kommt nur dem seltsam vor, der den Film “The Big Lebowski“ nicht kennt. Wer den Lieblingsfilm der Band, die im übrigen auch ein Faible fürs Bowlingspielen hat, schon einmal gesehen hat, weiß Bescheid – der Name leitet sich von dem von John Goodman gespielten Walter Sobchak ab, der darin ja eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Das Ganze legt schon nahe, dass es der Truppe aus Reutlingen nicht unbedingt in erster Linie um die Lösungen der dringendsten Probleme dieses Planeten geht. Nein – im Vordergrund steht hier definitiv der Spaß an der Musik und der Spaß am Abfeiern, oder kurz zusammengefasst der Spaß am Leben an sich.

“We Are The Subjects“ bietet Alternative Rock der absolut frischen Sorte, mit so belebenden Zutaten wie Stoner, Grunge und Rock N‘ Roll versehen, der sofort ins Ohr und von da ab direkt südwärts geht. Will sagen, die Mucke ist auch verdammt gut tanzbar. Bei dem hier dargebotenen Songmaterial ist es kein Wunder, dass sich WALTER SUBJECT zumindest in Süddeutschland schon einen geradezu legendären Ruf als geniale Liveband erarbeitet haben. Das dürfte auch im Rest der Republik möglich sein, denn Stücke wie Righty Right, Take A Ride oder Them Wolves geben ordentlich Stoff.

Auch wenn der Liveeindruck durch nichts zu ersetzen ist macht diese Scheibe richtiggehend Laune, da man knackigen Alternative mit einem Herzen aus Rock N‘ Roll in so frischer Machart nicht gerade häufig geboten bekommt. Auf jeden Fall ist es sehr zu begrüßen, dass es die fünf Jungs nicht beim gemeinsamen Bowlen belassen haben.

Ralf Stierlen, 27.05.2013

 

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