Ward Davis

Black Cats and Crows

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.11.2020
Jahr: 2020
Stil: Country Rock
Spiellänge: 50:00
Produzent: Jim „Moose“ Brown

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Plattenfirma: Thirty Tigers

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

Willie Nelson

Titel
01. Ain`t Gonna Be Today
02. Black Cats And Crows
03. Threads
04. Sound Of Chains
05. Get To Work Whiskey
06. Colorado
07. Book Of Matches
 
08. Heaven Had A Hand
09. Where I Learned to Live
10. Papa And Mama
11. Lady Down On Love
12. Nobody
13. Good To Say Goodbye
14. Good And Trunk
Musiker Instrument
Ward Davis Vocals, Guitars, Piano
Scott Ian Guitar (4)
Jim „Moose“ Brown Guitars

Wer sich im Haifischbecken der unzähligen Country Rock/Pop Helden behaupten will, sollte schon mit seinen Songs aus der Menge herausragen. So gesehen hat sich der aus Arkansas stammende Ward Davis schon mal einen Namen als Songwriter für Willie Nelson, Merle Haggard oder auch Trace Adkins, um nur einige zu nennen, einen Namen gemacht.

Und mit  Ain't Gonna Be Today legt er schon mal Zeugnis ab, seine eigenen Songs einprägsam unter die Leute zu bringen. Da stimmt die Hook, die Lapsteel wimmert angenehm dazu und die Gitarre schaukelt sich wunderschön in die Höhe und sorgt schon mal einen guten Einstand.

Dass die Songs wie beim Titelsong so herrlich Piano und Gitarren lastig sind, tut der ganzen Sache weiß Gott keinen Abbruch. So sorgt Produzent und Mitmusiker Jim "Moose" Brown (Reba McEntire, Montgomery Gentry, Bob Seger) mit gekonnten Kniffen dafür, dass alles in geregelten Bahnen verläuft und mitunter auch schwermütig und herzzerreissend wirkt.

Überhaupt sorgt das angenehm perlende Piano dafür, dass die kleinen tragischen Geschichten gekonnt rüberkommen und Good And Drunk oder Threads ihre anrührenden Spuren beim Hörer hinterlassen. Wir begenen hier durchaus grossem Songwriterkino.

Und dass Ward Davis musikalisch mit allen Country-Crossover Wassern gewaschen scheint, belegt die ungewöhnliche Kollobaration mit Scott Ian (Anthrax), der die ohnehin Rock geprägte Ballade Sounds Of Chains noch mal mit seiner Gitarre in den Himmel jagt und den Hörer staunen lässt.

Rundum kann man Ward Davis überdurchschnittliche Songwriterfähigkeiten und viel interessantes Potential attestieren und muss sich angesichts dieses tollen Albums keine Sorgen um die musikalische Zukunft dieses Künstlers machen.

 

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