W.A.S.P

Golgotha

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.10.2015
Jahr: 2015
Stil: US-Metal

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Redakteur(e):

Michael Koenig


W.A.S.P
Golgotha, Napalm Records, 2015
Blacky LawlessVocals, Guitar
Doug BlairGuitar
Mike DudaBass
Mike DupkeDrums
Produziert von: Keine Angaben Länge: 55 Min 41 Sek Medium: CD
01. Scream06. Slaves Of The New World Order
02. Last Runaway07. Eyes Of My Maker
03. Shotgun08. Hero Of The World
04. Miss You09. Golgotha
05. Fallen Under

W.A.S.P. die alt gediente US-Metal-Vereinigung um ihren charismatischen Vordenker Blackie Lawless hat endlich wieder mal ein Studio von innen gesehen. Das Ergebnis ist seit wenigen Tagen auf “Golgotha“, dem soeben hierzulande erschienenen, brandneuen Studioalbum dieser am Beginn der 1980er groß gewordenen (längst wiederholt umbesetzten) Band aus Los Angeles der breiten und hoffentlich auch interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

Was im Oktober 2009 mittels des (letzten regulären) Longplayers “Babylon“ in Gang gebracht wurde, findet jetzt seine Fortsetzung. Es geht erneut um das Christentum beziehungsweise christliche Symbolik. Genauer gesagt, ist der in der Bibel erwähnte, außerhalb Jerusalems gelegene Hügel, auf dem Jesus von Nazareth gekreuzigt wurde, hier Namen stiftend.

Musikalisch bleibt alles im (inzwischen) wohl üblichen Rahmen. US-Heavy Metal mit viel Melodie und nicht eben wenig Balladenpotential, aber phasenweise auch düster gestimmt. Die Songs (Miss You soll vom Kompositionsprozess für das Mega-Album "The Crimson Idol" übrig geblieben sein) sind mehr oder weniger simpel gehalten und dadurch leider allzu oft vorhersehbar strukturiert. Sie eignen sich (dementsprechend) zu einem gewissen Teil durchaus für Hitparadenplatzierungen. Vieles lädt zum Mitgrölen geradezu ein und dürfte (deshalb) für Konzerte infrage kommen. Großflächig ausgebreiteter Pathos und intensive Emotionen spielen wichtige Rollen. Im Spieltechnischen darf alles als überzeugend gelten. Wie immer, prägt vor allem Anderen natürlich die, überwiegend stabile, Gesangsstimme des Blackie Lawless das Geschehen.

W.A.S.P. knüpfen mit “Golgotha“ sicher nicht an ihre besten Zeiten an. Dafür reicht es bei weitem nicht. Alles in allem kann man diese Scheibe, die wirklich kurzweilig und unterhaltsam ausgefallen ist, dennoch sehr positiv bewerten.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass sich W.A.S.P. zurzeit auf ausgedehnter Europatour befinden, um ihren aktuellen Output zu bewerben.

Michael Koenig, 13.09.2015

 

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