Waxy

Betting On Forgetting

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.09.2019
Jahr: 2019
Stil: Desert Rock
Spiellänge: 42:17
Produzent: Robert Owen

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Promotion: Noisolution


Redakteur(e):

Ralf Stierlen


s. weitere Künstler zum Review:

Brant Bjork

Titel
01. Dead & Gone
02. Never Was Enough
03. Hoof & The Horn
04. Fine
05. Repeater
06. Two Faced
 
07. Vanilla
08. Run
09. There She Goes
10. Antidote
11. Getting Lost Getting Found
Musiker Instrument
Robert Owen Guitar & Vocals
Damein Lautiero Bass
Jeff Bowman Drums & Percussion
Gäste:
Nick Olivieri
John Garcia
Sean Wheeler
Ronnie King

Für eine Band wie WAXY müsste der Begriff „Powertrio“ erfunden worden sein. Jedenfalls warten die Kalifornier nicht nur mit illustren Gästen (Nick Olivieri, John Garcia – beide u.a. einstmals KYUSS, Sean Wheeler von BRANT BJORK oder Ronnie King) auf, sondern auch mit einer prall gefüllten Wundertüte aus Desert Rock, Psychedelic Stoner, Garage Rock und sogar ein paar Blautönen.

Das absolute Plus von „Betting On Forgetting“ ist seine Vielseitigkeit, die seit 2005 aktive Band zeigt sich auf allen Feldern spielstark und souverän. Da klingt es mal ein wenig nach dem relaxten Hängematten-Stoner eines BRANT BJORK (Dead & Gone), dann riffmächtig und wuchtig im Geiste von KYUSS (Never Was Enough). Zwischendurch wird es auch mal leicht punkig im speedigen Garagensound (Fine) bevor dann Repeater psychedelisch bunt schillert und mit einer Jahrmarktsorgel überrascht.

Two Faced flicht gar Country-Anwandlungen ein, während es ein anderes Mal spürbar nach QUEENS OF THE STONE AGE klingt (There She Goes). Bei Antidote macht man einen Abstecher über die mexikanische Grenze, bevor ein düster-melancholisches Getting Lost  Getting Found zum Abschluss an MARK LANEGAN erinnert.

Der Hörer kann sich nie in Sicherheit wiegen, hat keine Chance auf wüstenmäßige Bequemlichkeit, sondern wird immer wieder aufs Neue überrascht und herausgefordert. Das macht gerade den Reiz von WAXY anno 2019 aus. Dazu ist Robert Owen ein fantastischer Sänger, der die unterschiedlichen Spielarten des Desert Rock wie sie „Betting On Forgetting“ offeriert, mehr als souverän meistert. Bei vielen Stonerbands ist ja gerade der Gesang ein Pferdefuß. Hier passt aber alles, so dass der Fan der rockigen, sandigen Klänge definitiv zugreifen sollte.

 

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