Willie Nelson

Live From New York City

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 20.09.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Live From New York City, Eagle Vision, 2008
Willi NelsonVocals, Guitar
Wynton MarsalisTrumpet
Mickey RaphaelHarmonica
Dan NimmerPiano
Carlos HenriquezBass
Ali JacksonDrums
Walter BlandingSaxophone
Produziert von: Danny Clinch Länge: 85 Min 00 Sek Medium: DVD
01. Introduction11. Stardust
02. Rainy Day Blues12. My Bucket's Got A Hole In It
03. Georgia On My Mind13. Ain't Nobody's Business
04. Willie Talks about M. Raphael14. New York
05. Bright Lights Big City15. Don't Get Around Much Anymore
06. Basin Street Blues16. Sweet Georgia Brown
07. Willie & Wynton's Styles17. More Than A Star
08. Caldonia18. That's All
09. Night Life19. Down By The Riverside
10. It's All About The Blues

Man könnte meinen, es prallten zwei Welten aufeinander. Jazzer trifft Country-Barden. Marsalis meets Nelson. Wie bitte? Doch hier kommt es, aller vorherigen Zweifel zum Trotz, zu einer Explosion der ganz besonderen Art. Das ausgesucht versierte Jazz-Ensemble des großen Jazz-Trompeters Wynton Marsalis begegnet dem kauzigen Songwriter, Gitarristen und Sänger Willie Nelson, einer ganz speziellen Spezies der amerikanischen Popkultur. Sämtliche Protagonisten huldigen in gemeinschaftlicher Ehrerbietung dem Blues, genauer gesagt jazzigen Blues-Standards und formen auf dem Nährboden dieses allgemeingültigen Regelwerks eine Funken sprühende Veranstaltung, die ihresgleichen sucht.

Die Herrschaften halten sich nicht lange mit vorsichtigem Abtasten auf, sondern finden auf schnellstem Wege zueinander und geraten sogar ganz schnell in Verzückung und berauschen sich an ihrer eigenen Musikalität und Spielfreude. Marsalis' Mitstreiter musizieren derart einfühlsam und gekonnt, allen voran der beachtliche Drummer Ali Nelson, dass Old Willie zur Bestform aufläuft. Nelson verleiht den alten Kamellen mit seiner lakonischen, urtypischen Art des Gesangs ganz neue Farben, bereichert diese Monumente des American Songbook mit seiner Nelson Trademark Akustikgitarre und einer Handvoll unkonventioneller Soloausflüge. Das passt wunderbar zusammen, nimmt einen in rasantem Tempo gefangen und am Ende des Konzertes sitzt man ganz verzaubert im Sessel und freut sich, dass dieser Tag im Januar 2007 schließlich kein einmaliges Erlebnis war, sondern per Knopfdruck jederzeit wiederholt werden kann. Danny Clinch, der letzthin schon mit seinem gelungenen John Mayer Konzertfilm ("Where The Light Is") auf sich aufmerksam machte, setzte die Veranstaltung sehr gediegen und unaufgeregt in Szene. Wynton Marsalis und Willie Nelson, eine wahrhaft brisante Mischung. Knalleffekt garantiert.

Frank Ipach, 20.09.2008

 

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