Willie Nile

World War Willie

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 06.05.2016
Jahr: 2016
Stil: Rock

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Willie Nile Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Willie Nile
World War Willie, Blue Rose Records, 2016
Willie NileAcoustic & Electric Guitar, Piano, Glockenspiel, Vocals
Johnny PisanoBass, Backing Vocals
Matt HoganLead Electric Guitar, Backing Vocals
Steuart SmithAcoustic Lead Guitar(11) Electric Lead Guitar (10), Harmonium(9)
Patricia VonneCastanets (4)
James Maddock, Leslie Mendelson, Christine SantelliBacking Vocals
Alex AlexanderDrums, Percussion
Produziert von: Stewart Lerman & Willie Nile Länge: 47 Min 51 Sek Medium: CD
01. Forever Wild07. Hell Yeah
02. Let's All Come Together08. Beautiful You
03. Grandpa Rocks09. When Levon Sings
04. Runaway Girl10. Trouble Down In Diamond Town
05. World War Willie11. Citibank Nile
06. Bad Boy12. Sweet Jane

Nach dem ruhigen und beschaulichen, pianolastigen "If I Was A River" von 2015 und dem davorliegenden, überall gebauchpinselten "American Ride" von 2013, war es für Willie Nile wieder an der Zeit das New Yorker Kraftpaket zu zünden, um mit dem langjährigen, Grammy dekorierten Produzenten Stewart Lerman ein Dutzend mächtig eindrucksvoll rockender Songs auf die Strasse zu jagen.

Und so weiß Willie Nile auch nach vier Jahrzenten weiterhin, wo der Punch in Sachen Songwriting zu setzen ist, bewahrt sich dabei niveauvollen, songwriterischen Anspruch und liebäugelt trotzdem augenzwinkernd mit dem Spartenradio wenn er Lieder wie Forever Wild und Let's All Come Together vorträgt.

Mit Grandpa Rocks (er selbst ist vierfacher Großvater) bastelt er sich wohl rein autobiografisch eine auf den Leib geschneiderte, geradeaus gerockte Hymne, die unbedingt auf die Bühne gehört.
Die Songs wirken sehr live-haftig, vorbehaltlos authentisch und spiegeln die Spielfreude seiner bestens aufeinander abgestimmten Band wider, während Willie Nile mit Tracks wie World War Willie und Hell Yeah in schönstem Rock'n'Roll Style ganz tief in die Schmalztollen-Retro Kiste greift und zum coolen Fingerschnippen und wehenden Pettycoat-Tanz einlädt.

Der Veteran Nile kann mit "World War Willie" auf ganzer Linie überzeugen, schiebt zum Finale noch das herrlich slidige, bluesige Citibank Nile nach, das Nile in ironische Textzeilen taucht und erweist schließlich dem verstorbenen Kumpel Lou Reed mit einem kraftvollen Sweet Jane seine mitreissende Referenz.

Michael Masuch, 14.04.2016

 

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