Wiser Time

There And Back Again

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.10.2007
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Steve Braun


There And Back Again, Oxygen Media, 2006
Carmen Sclafani Vocals, Guitars
Anthony Krizan Guitar, Vocals
Todd Lanka Bass
John Hummel Drums
Gäste:
Tom Camuso, John Corba Keys
Arne Wendt Organ, Piano, Wurlitzer
Bruce Jepson Guitars
Rob Clores Accordion
Kassi Furman, Tara Gannon, CC Portia, Background Vocals
Doug Conroy Drums
Produziert von: Anthony Krizan, Carmen Sclafani Länge: 53 Min 09 Sek Medium: CD
1. Rock'n'Roll7. Back For More
2. Crumbling Down8. Had Enough
3. 10 Years9. Better Off Dead
4. Millington Station10. Divided
5. Revolution11. What You Give
6. Give You My Lovin'
Back to the 70's:
Warme, angenehme Töne flirren durch den Raum - über allem schwebt ein klarer, harmonischer Gesang: WISER TIME sind bei mir angekommen. Beim ersten Durchgang dachte ich noch, daß hier eine BLACK-CROWES-Cover-Band am Werke sei .... und wirklich, sie sind recht nah an ihren Vorbildern. Sänger Carmen Sclafani klingt original wie Chris Robinson. Die weiteren Einflüsse des Quartetts sind unüberhörbar LED ZEP, die STONES und BAD COMPANY. Aber mit jedem weiteren Hören bekommt das Ding eigene Konturen. Es ist mir immer eine große Freude, wenn junge Musiker und Bands die Roots und Vibes der glorreichen 70er aufnehmen und weiterentwickeln.

Begonnen hat das Projekt WISER TIME im Jahr 2002 in einem winzigen Nest in New Jersey, als sich Sänger und Gitarrist Carmen Sclafani und der routinierte Gitarren-Crack Anthony Krizan, der schon mit den SPIN DOCTORS und LENNY KRAVITZ performte, trafen und ihre musikalischen Wurzeln als übereinstimmend empfanden. Carmen Sclafani hatte sich bis dahin als Singer/Songwriter verdingt und die Clubs in NYC und New Jersey unsicher gemacht
Mit Todd Lanka (Bass), auch dieser mit reichhaltigen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Todd Wolfe und Leslie West, und dem Drummer John Hummel war WISER TIME recht schnell komplettiert. Ergänzt durch wechselnde Organisten begannen sie mit Live-Shows in New Jersey, die ihnen schnell eine enorme Beachtung durch das Publikum einbrachten. Im Herbst 2006 wurden dann die Aufnahmen zu der vorliegenden Scheibe "There And Back Again" abgeschlossen und seit dem Frühjahr 2007 wird das Ding im großen Stil promotet und durch entsprechend viele Gigs bekannt gemacht.

Mit den beiden Openern Rock'n'Roll und Crumbling down geht's gleich richtig zur Sache, Schätzchen - da werden Dir die Riffs nur so um die Ohren geblasen. Die Ballade 10 Years läßt Sclafanis Wurzeln als Songwriter deutlich werden. Millington Station ist ein herrlich harmonischer Roots-Rocker, der recht simple Songstrukturen in einen geradezu epischen Longtrack verwandelt. Vorläufiger Höhepunkt ist dann die fett brodelnde Wah-Wah-Orgie Revolution, über sieben, z.T. jammig hochkochende und ausufernde, Minuten lang.
Dann folgt ein kleiner Block aus straight losrockenden Riff-Rockern: Give you my loving, Back for more und Had enough, letzeres mit feurigen Slide-Duellen. Better off dead ist ein flockiger Country-Rocker mit leichtem Americana-Einschlag. Die Ballade Divided ist ein weiterer explosiver Höhepunkt dieser Scheibe, sehr stimmungsvoll und mitreißend inszeniert. What you give ist ein würdiger und nachdenklicher Schlußpunkt für "There And Back Again".

WISER TIME haben mit ihrem Debut ein echtes Pfund vorgelegt. Sie bringen ehrlichen, handgemachten Rock ohne irgendwelchen Schnick-Schnack passgenau auf den Punkt gebracht. Wer mit Roots-Rock und vor allem den BLACK CROWES etwas anfangen kann, wird hier auf's Beste bedient.

Steve Braun, 07.10.2007

 

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