Woven Hand

Live At Roepaen

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 11.05.2012
Jahr: 2012
Stil: Folk Rock

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Redakteur(e):

Kristin Krauß


Woven Hand
Live At Roepaen, Glitterhouse, 2012
David Eugene EdwardsVocals, Guitar
Pascal HumbertBass, Guitar
Gary GarrisonDrums
Jeff LinsenmaierPiano, Keyboards, Backing Vocals
Loukas MetaxasPercussion
Produziert von: Peter Sommer, Reinhard Wulf Länge: 87 Min 00 Sek Medium: CD & DVD
01. Hutterite Mile08. Orchard Gate
02. Swedish Purse09. Kingdom Of Ice
03. Speaking Hands10. Singing Grass
04. Sinking Hands11. Deerskin Doll
05. His Rest12. Raise Her Hands
06. Flutter13. Whistling Girl
07. Horse Head Fiddle14. Off The Cuff

Es gibt drei typische Bilder von David Eugene Edwards:

Banjo spielend auf einer Veranda, entrückt.

Gitarre spielend auf einem Konzert, versunken.

Sich selbst dem Fegefeuer überantwortend, anklagend.

Egal wie, ihn dabei zu beobachten, obwohl es öffentlich und gewünscht ist, ist immer wie das unerlaubte Eindringen in das Intime, Private. Der Zuschauer ist Voyeur, Störfaktor, Fremdkörper. Dennoch kommt er, einmal entzückt, immer und immer wieder und wird Zeuge des Beschwörens, Betens, Spuckens, Keifens.

Kein besserer Ort für ein Wovenhand Konzert als eine Kirche könnte es geben und somit keine bessere Gelegenheit für eine Live CD und DVD als der Auftritt von David Eugene Edwards und seinen Musikern in den heiligen Hallen im niederländischen Ottersum. Neben dem Konzertmitschnitt in perfekter Tonqualität, die mühelos vergessen lässt, dass man nicht alleine ist, enthält das "Live At Roepaen" Paket den Film zur CD. Der Original-Mitschnitt, im Rahmen der Rockpalast Reihe des WDR produziert, wurde hierfür erstmals vollständig auf DVD gebracht.

Natürlich ist Edwards Edwards, der Wahnsinn schnürt den Atem ab, beklemmend, erleuchtend – jeder Bild-Schnitt kann nur befremdlich anmuten, während die treibende Alt. Country / Folk Rock Ekstase ausgerollt wird. Die Entfernung, die eine CD oder eine DVD zum tatsächlichen Live Erlebnis haben muss, ist kaum noch spürbar. Wovenhands "Live At Roepaen" schafft es, das tatsächliche Erlebnis einfühlsam und in all seiner Eindringlichkeit einzufangen: seltsam verstörend und nachhaltig erhebend.

Kristin Sperling, 01.05.2012

 

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