Xorigin

State Of The Art

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 25.08.2011
Jahr: 2011
Stil: AOR/Melodic Rock

Links:

Xorigin Homepage



Redakteur(e):

Maurice Schreiber


XOrigin
State of the art, Frontiers Records, 2011
Johannes StoleVocals, Keyboards
Daniel PalmqvistGuitars
Produziert von: Daniel Flores Länge: 48 Min 39 Sek Medium: CD
Can´t keep running5:23
Crying for you4:20
In the blink of an eye4:12
Too late4:03
Gina3:45
This is it4:54
The one for me4:24
Said and done4:21
Matters to the heart4:23
What love is all about4:13
Mend my heart3:56

Unfassbar, wieviele neue Releases Monat für Monat aus dem Hause Frontiers herausgehauen werden, um die Liebhaberin und den Liebhaber melodiöser und zeitloser Rockscheiben in wahre Verzückung zu versetzen und um ein paar Euro ärmer zu machen. Ein längst totgeglaubtes Subgenre der harten Rockmusik findet im Underground eben immer wieder seine Abnehmer. So wie in diesem Falle (wahrscheinlich) auch das Album „State of the art“ von XORIGIN.

XORIGIN geht aus der ursprünglichen Formation ORANGE CRUSH hervor, die 1999 in Los Angeles gegründet wurde. Deren Gründer Johannes Stole (Vocals) und Daniel Palmqvist (Gitarre) sind mittlerweile wieder in ihre Heimatländer Schweden und Norwegen zurückgekehrt und haben mit der Verstärkung von Drummer Daniel Flores, der auch für die Produktion zuständig ist, das vorliegende Album „State of the art“ aufgenommen. Herausgekommen ist dabei ein feines AOR/Melodicrock-Scheibchen, das sich hinter größeren Acts nicht zu verstecken braucht. Der im Pressetext angegebene Vergleich mit Bands wie GIANT, TOTO oder FOREIGNER ist zwar ein wenig weit hergeholt, doch wird hier schöner, klassischer Melodicrock geboten, der teils an skandinavische Truppen wie TREAT oder SKAGARACK erinnert. Die Songs gehen gut ins Ohr, dezente Keyboardteppiche untermalen den Gesamtsound, und die Produktion ist satt und kräftig. Zudem wird eine saubere Gesangsleistung hingelegt und die Gitarrenarbeit ist ordentlich und steht immer im Vordergrund. Hervorzuheben sind der Opener Can't keep running, der Kracher In the blink of an eye oder What love is all about, um nur einige zu nennen. Klassische Rocksongs in modernem und zeitgemäßem Soundgewand quasi. Das gewinnt sicherlich keinen Innovationspreis, dürfte der eingangs erwähnten potentiellen Käuferschicht aber sicher gefallen.

Fazit: XORIGIN sollte man sich merken und mal das eine oder andere Ohr riskieren. Auch das schöne Science Fiction Cover-Artwork muß dabei erwähnt werden. So macht Hardrock Spaß und garantiert beste Laune bei sommerlichen Cabrio-Fahrten!

Maurice Schreiber, 21.08.2011

 

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