Year Long Disaster

Black Magic: All Mysteries Revealed

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.03.2010
Jahr: 2010
Stil: Psychedelic Rock/Hard Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Year Long Disaster
Black Magic: All Mysteries Revealed, Volcom Entertainment, 2010
Daniel DaviesGuitar & Vocals
Rich MullinsBass
Brad HargreavesDrums
Produziert von: Nick Raskulinecz Länge: 42 Min 30 Sek Medium: CD
01. Black Magic07. She Told Us All
02. Show Me Your Teeth08. Venus At The Crossroads
03. Love Like Blood09. Major Areana
04. Stranger In My Room10. Foggy Bottom
05. Sparrow Hill11. Cyclone
06. Seven Of Swords

Skandal! So eine Wahnsinns-Band und ich entdecke sie erst jetzt. Dabei spielen immerhin Daniel Davies, der Sohnemann von Dave Davies (bekanntermaßen Mitbegründer von THE KINKS) und, für mich ja fast noch spannender, Rich Mullins, Bassist von meinen Lieblingen KARMA TO BURN tragende Rollen. Der neueste Streich “Black Magic: All Mysteries Revealed“ ist das zweite Album von YEAR LONG DISASTER und dazu gleich ein Konzeptwerk, wurde es doch maßgeblich inspiriert von Michail Bulgakows Roman “Der Meister und Margarita“ und widmet sich dem immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse.

Entscheidend aber: Das hier ist ein knochentrockenes, verdammt cooles Stück Musik, dass in den klassischen Dekaden des Rock fusst, ohne dabei zwanghaft retro zu klingen. Vielmehr geben sich kerniger, straighter Rock (Show Me Your Teeth, Stranger In My Room) und psychedelisches Kraftfutter (Sparrow Hill), gerne mit einem Schuss Stoner , die Klinke in die Hand und man muss nicht nur einmal an Bands wie LED ZEPPELIN, die frühen DEEP PURPLE (ohne Tasten) oder die all zu früh verblichenen THE TEA PARTY denken.

Auch bei gedrosseltem Tempo (Foggy Bottom) strotzt dies alles noch so vor Saft und Kraft bei gleichzeitig hoher Dichte an fantastischen Melodien. Wenn der letzte der elf Songs verklungen ist, stellt man fest, dass es überhaupt keinen Ausfall in der Tracklist gibt, man kann sich nur freuen über eine rundum gelungene Scheibe, die von Nick Raskulinecz (u.a. FOO FIGHTERS) auch kompetent produziert worden ist und wird nicht umhin kommen, sofort die Repeat-Tast zu drücken.

Ralf Stierlen, 26.03.2010

 

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