Zaum

Eidolon

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 31.12.2016
Jahr: 2016
Stil: Psychedelic Doom Metal

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Zaum
Eidolon, I Hate Records/Soulfood, 2016
Kyle Alexander McDonaldBass, Synthesizers, Vocals, Songwriting, Lyrics
Christopher LewisDrums, Percussion
Produziert von: Zaum Länge: 41 Min 29 Sek Medium: CD
01. Influence Of The Magi02. The Enlightenment

Dem kanadischen Zweierpack ZAUM haben wir schon einen Eintrag im Hooked on Music zu verdanken. Anlass dafür war das erste Album "Oracles" von 2014. Danach beteiligten die Kanadier sich mit ihren Landsleuten von der Heavy Metal Truppe SHOOTING GUNS an einer Split-Disc namens “Himalaya To Mesopotamia“, die im Winter 2015 erschien. Im letzten Herbst erfuhr dann schließlich “Eidolon“ (griechisch für Trugbild), der zweite Longplayer der Psychedelic Doom Metaller, seine Veröffentlichung. Wir ließen uns aus diesem Anlass wieder auf einen Test ein, den entsprechenden Bericht könnt Ihr nachstehend lesen.

Der Vorgänger brauchte immerhin noch vier Tracks, um beinahe neunundvierzig Minuten Spieldauer zu erreichen. Der aktuelle Output von McDonald und Lewis dagegen, benötigt lediglich zwei nahezu gleichlange Nummern, um fast einundvierzigeinhalb Minuten zu laufen.

Was da zu großen Teilen von durchaus an Mantras erinnernden Gesängen sowie Stimmeffekten begleitet aus den Boxen quillt, weist eine große Bandbreite an stilistischen, nicht ausschließlich als musikalisch einzustufenden Merkmalen auf. Diese erstrecken sich von Doom Metal ausgehend, über psychedelischem Rock, psychedelischem Metal, Elektronika, Stoner Rock, Post Punk, Sludge bis hin zu Ambient, Drones, Weltmusik und Geräuschen unterschiedlichster Beschaffenheit. All das erzeugt düstere, mysteriöse, geheimnisvolle, sphärische und entrückte Stimmungen, die verpackt sind in schwebende, kompakte, lärmende, beruhigende, teils endlos vor sich hinschwebende, klingende Landschaften.

ZAUM oder auch Kyle Alexander McDonald/Christopher Lewis gehen weiter ihren Weg. Sie produzieren mit nicht ganz unerheblicher Maschinenunterstützung vielfältige Klangfarben und Atmosphären. “Eidolon“ strengt den Hörer durchaus an, denn die beiden, jeweils jenseits der Zwanzigminutenmarke endenden, Stücke beanspruchen zwecks maximaler Wirkungsentfaltung so einiges an Zuwendung.

Michael Koenig, 18.12.2016

 

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