ZZ Top

The Very Baddest Of ZZ Top

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.07.2014
Jahr: 2014
Stil: Blues Rock, Boogie

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Redakteur(e):

Frank Ipach


ZZ Top
The Very Baddest Of ZZ Top, Warner Bros., 2014
Billy GibbonsGuitar, Vocals
Dusty HillBass, Vocals
Frank BeardDrums, Percussion
Produziert von: Diverse Länge: 149 Min 17 Sek Medium: CD
Disc One:Disc Two:
01. Gimme All Your Lovin'01. Viva Las Vegas
02. Sharp Dressed Man02. Pincushion
03. La Grange03. Legs
04. Tush04. Got Me Under Pressure
05. (Someone Else Been) Shaking Your Tree05. Sleeping Bag
06. Francine6. Rough Boy
07. Beer Drinkers & Hell Raisers07. Doubleback
08. It's Only Love08. My Head's In Mississippi
09. Arrested For Driving While Blind09. Give It Up
10. I Thank You10. Just Got Back Fron Baby's
11. Cheap Sunglasses11. Blue Jean Blues
12. Tube Snake Boogie12. She's Just Killing Me
13. Pearl Necklace13. What's Up With That
14. Just Got Paid14. Rhythmeen
15. Waitin' For The Bus15. Loaded
16. Jesus Just Left Chicago16. Fearless Boogie
17. Heard On The X17. Mescalero
18. I'm Bad, I'm Nationwide18. Que Lastima
19. Dust My Broom19. As Time Goes By
20. Velcro Fly
21. Party On The Patio

Wenn jemand in den zurückliegenden Jahrzehnten als unverwechselbar über die Ziellinie ging, dann sicherlich die gute alte texanische Drei-Bärte-Fraktion ZZ TOP. Die little ol' band from Texas hat in den Siebzigern immerhin einige stilprägende und handfeste Blues-Rock und Boogie Alben ("Rio Grande Mud", "Tres Hombres", "Degüello" und "Tejas") veröffentlicht, die bis heute für viele nachwachsende Bands als Gradmesser und Orientierung gelten und in Fankreisen Kultstatus erreichen.

Die modernistischen Sound-Kapriolen ("Eliminator" und "Afterburner"), die die drei Schrate in den quietschbunten Achtzigern vom Stapel ließen, hören sich zwar in der Rückschau zeitweilig etwas dämlich an, doch in den weitestgehend komischen Achtzigern haben sich verdammt viele Combos an zeitgeistigem Sound-Schwachsinn versucht und sind damit nicht immer gut gefahren. Unter dem Deckmantel von Plastik-Drums, Zuckerwatte-Synthies und rülpsenden Sequencern verwässerte sich das markante ZZ TOP Gitarrenbrett zusehends, konnte aber dennoch ansehnliche Chart-Erfolge feiern.

Die Neunziger begannen die Langbärte mit ihrem recht ordentlichen "Recycler"-Longplayer, der schon im Titel die Rückbesinnung auf alte Werte proklamierte und das Trio wieder ohne allzu viel Schnickschnack präsentierte. Jedenfalls klangen die Gitarren wieder besser, fetter und direkter.

Nach dem ordentlichen "Antenna" (1994) waren die Jungs auf den Nachfolger "Rhythmeen" dann fast wieder die Alten. Rau, schmierig, kantig, Billy Gibbons' Klampfe ultra-fuzzy und schön rotzig, Trio-Sound in Vollendung (man höre den markanten Titelsong).
Es folgten via "XXX" und "Mescalero" teils gelungene, teils mittelprächtige Revitalisierungen ihres Trademark-Sounds. Absolute Knalleralben brachten die drei Unikate zwar bis heute nicht mehr zustande, doch die vorliegende Compilation "The Very Baddest Of ZZ Top" zeigt eindrücklich das eine auf 40 Tracks komprimierte Songauswahl durchaus Sinn macht. Dieses prima zusammen gestellte Doppelalbum knallt und donnert, rumpelt und rollt, gleicht einem staubtrockenem Pulverfass, dessen Lunte zischt und züngelt. Wer schon immer mal eine passende ZZ TOP Compilation fürs Auto oder für die nächste Party suchte, wird hier fündig. Volltreffer.

Frank Ipach, 29.06.2014

 

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