Sue Foley

Zürich, Moods im Schiffbau, 17.10.2003

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Konzertbericht

Reviewdatum: 17.10.2003

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Redakteur(e):

Markus Hagner


Zürich, Moods im Schiffbau, 17.10.2003

Sue Foley

Endlich kann ich Sue Foley live hören und fotografieren im Top Jazz- & Blues-Club "Moods im Schiffbau" in Zürich.
Das "Moods", mit klasse Sound- und Licht-Anlage, ist sehr gut besucht, als Sue Foley, zunächst nur mit ihrem Keyboarder Graham Guest die Bühne betritt und Down The Big Road Blues mit tollem Slide-Gitarrenspiel darbietet. Im Verlaufe des Sets entern dann Ausnahme-Schlagzeuger Tom Bona und der sehr routinierte Basser Mike Turenne die Bühne.

Sue's Repertoire, bei ihrem aus 2 Sets bestehenden Gig, beinhaltet hauptsächlich Songs der letzten beiden Alben "Where The Action Is" und "Love Comin Down". Live ist Sue und ihre Band bei weitem druckvoller.

Sue Foley

Zum ersten Höhepunkt wird der Song Two Trains, bei dem Mrs. Foley auch beweist, dass sie eine gute Gitarristin ist.
Where The Action Is, der Titelsong der aktuellen CD, wird von den Fans gefeiert.
Sehr cool ist die Präsentation von Empty Cup, vor allem mit dem groovigen Bassspiel von Mike.

Bei Mediterranean Breakfast, einer sehr starken Ballade, beweist Sue, dass sie auch den Texas-Blues glänzend interpretiert.
Zum absoluten Höhepunkt des ersten Konzert-Abschnitts zählt für mich You're Barking' Up The Wrong Tree, mit Sue's Vocals und dem Keyboardspiel im New Orleans Stil von Graham.

Sue Foley

Der 2. Set wird mit einer Jazz-Song eröffnet, bei dem Tom mit seinem Drumsolo brilliert.
Im weiteren Verlauf gibt sich Madam Foley teilweise sehr rockig, z.B. bei Stupid Girl, oder Roll With Mr. Henry. Get Yourself together wird vom Publikum sehr gefeiert, hier bietet Sue auch sehr gute laid-back Gitarren-Soli.

Nach über 90 Minuten beenden Sue Foley und Band ein sehr abwechslungsreiches Blues-Konzert und werden mit frenetischem Applaus verabschiedet.

Sue Foley

Sue Foley hätte sicher das Potential, ebenso bekannt wie Bonnie Raitt zu werden, wenn Sie noch weiter an Ihrer Appearance arbeitet und mehr Bekanntheitsgrad erreichen würde. Allerdings wäre dann der Flair eines so tollen Club-Konzertes verloren, wie im "Moods im Schiffbau".

Markus Hagner, 24.10.2003

 

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